Frühlingszeit = Morchelzeit

Sobald die Tage länger werden und der Boden mit Regen durchnässt ist, spriessen die Morcheln. An sandigen Flussufern und Bächen, auf ehemaligen Feuerstellen, an Waldrändern und sogar in Gärten können Morcheln wachsen. In den Gärten werden häufig Holzschnitzel als Bodenbedeckung ausgelegt, auch dort gedeihen manchmal Morcheln. Als pflanzliche Nachbarn lieben sie Haselsträucher und auch der Aronstab ist eine Morchel Zeigerpflanze.  

Die Morchel ist ein Schlauchpilz mit parallelen oder unregelmässigen Rippen und unterschiedlich geformten rundlichen Gruben. (Ein Pilz ohne Gruben, dafür mit Hirnwindungen ist eine Lorchel, und diese ist giftig). Die Morchel hat immer einen weisslichen Stiel und die Farbe ihres Hutes kann von gelblich, gelbbraun bis ockerbraun, olivbraun, grau bis fast schwarz variieren.

Morcheln sind essbar, jedoch ist ein wenig Vorsicht geboten. Zu viele rohe Morcheln führen zu Magenverstimmungen. Besser ist, wenn die Morcheln zuerst getrocknet werden, durch das Trocknen verlieren sie diese nicht gewollte Eigenschaft und ihr Geschmack wird erst noch intensiver.  

Viel Glück beim Suchen von Morcheln und wer nicht sicher ist, kann mit seinem Fund bei mir vorbei kommen …